Helmuth W. J. Gramm

Mediation, Coaching, Konfliktmanagement

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Was ist Mediation?

Mediation ist ein Verfahren zur Vermittlung bei Konflikten, mit dem Ziel einer einvernehmlichen Konfliktlösung durch die Konfliktbeteiligten. Die Konfliktpartner erarbeiten selbstverantwortlich mit Hilfe eines ‘allparteilichen’ Dritten gemeinsame, aufeinander bezogene Entscheidungen und Lösungen.

Die Konfliktbearbeitung folgt einem Verfahren, welches sich aus mehreren Phasen zusammensetzt: Ausgehend vom Konflikthema und dem Klärungsziel werden die damit verbundenen Interessen identifiziert. Auf deren Basis werden Lösungen erarbeitet und Absprachen getroffen. Verfahrengrundsätze, geben der Konfliktbearbeitung einen tragenden Rahmen.

Mediationsverfahren

In der ersten Phase, der Eröffnung, geht es um Kontaktaufnahme und Klärung von Motivation und Zielen. Spielregeln für das Miteinander werden abgesprochen und eine Vereinbarung wird getroffen. In der zweiten Phase, der Bestandsaufnahme, werden die Themenbereiche, an denen im Einzelnen gearbeitet werden soll, vorläufig und überschriftenartig festgelegt. Die hinter diesen Positionen stehenden Interessen werden in der dritten Phase herausgearbeitet. Es wird also nicht gleich nach Lösungen gesucht, sondern es wird ein Weg gegangen, der das Lösungsspektrum erweitert. Danach werden in der vierten Phase Optionen möglicher Lösungen arbeitet und bewertet. In der abschließenden fünften Phase wird die bestmögliche Regelung in eine verbindliche Vereinbarung gegossen.

Verfahrengrundsätze

Die Grundsätze des Mediationsverfahrens stehen in engem Zusammenhang mit der Grundidee der Mediation, den Zielen der Mediation und der damit verbundenen Ethik. Zu ihnen zählen die Unabhängigkeit und Allparteilichkeit der Mediatoren, die Autonomie der Medianten und die Vertraulichkeit.

  • Unabhängigkeit der Mediatoren: Die Mediatoren arbeiten weisungsunabhängig, sie haben kein Eigeninteresse am Ergebnis.
  • Allparteilichkeit der Mediatoren: Die Mediatoren sind in ihrem Handeln und Auftreten allen Konfliktparteien gegenüber gleich verpflichtet und gleich zugewandt. Allen Konfliktbeteiligten begegnen sie in gleichem Maße mit Respekt, Wertschätzung und Empathie.
  • Autonomie/Eigenverantwortlichkeit der Medianten: Die Medianten sind für das Einbringen ihrer Anliegen und Optionen eigenverantwortlich.
  • Freiwilligkeit der Medianten: Teilnahme aller Streitparteien an der Mediation ist freiwillig.
  • Gleichberechtigung/Chancengleichheit der Medianten: Die Machtverhältnisse zwischen den Medianten sind ausgeglichen.
  • Transparenz/Informiertheit: Sämtliche Vorgänge der Mediation sind durchschaubar. Die für die Konfliktbearbeitung wesentlichen Tatsachen werden zwischen den Medianten offengelegt.
  • Ergebnisoffenheit: Mediation ist ein offener Prozess, der keine Vorabfestlegung der Ergebnisse zulässt.
  • Vertraulichkeit: Mit allen Informationen aus der Mediation und im Zusammenhang mit dieser erfolgt ein vertraulicher Umgang im Rahmen abgesprochener Grenzen.

Anwendungsbeispiele

  • Zwischen zwei Mitarbeitern hat ist die Kommunikation vollkommen abgebrochen.
  • Eine Konfliktsituation ist eng mit komplexen Organisationsaspekten verbunden.
  • Sie verbringen viel Energie und Zeit bei der Auseinandersetzung mit einem Mitarbeiter.
  • Eine Konfliktsituation ist eng mit komplexen Organisationsaspekten verbunden.

Information und Kontakt

Wollen Sie mehr über mein Angebot wissen? Haben Sie Interesse an einer Mediation? In einem Vorgespräch kläre ich mit Ihnen ggf. Anliegen, Ziele und Rahmenbedingungen des Vefahrens.

Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Honorar

Das Honorar für die Durchführung von Mediationen wird in individuellen Vereinbarungen festgelegt.